Fahrradtour für Jedermann am 18. August 2019 - Weitere Infos findet Ihr unter "TERMINE".

Willkommen auf der Internetseite des Heimatbundes Burlager Mühle e.V.

Im Jahre 1824 erbaute Harm-Focke Jansen den Wallholländer – im Volksmund „Bargmöhl – genannt, als Mehl- und Peldemühle. In der kornlosen Zeit arbeitete die Mühle auch als Sägemühle, zudem gab es noch ein „Öljeschlag“ zur Gewinnung von Pflanzenöl. Die Mühle verfügte über vier Segelgatterflügel und einen Steert, mit dem die Mühlenkappe in den Wind gedreht wurde.



Ab dem Jahre 1838 gehörte sie Hiske Janssen Strenge und blieb im Familienbesitz bis 1892.


In diesem Jahr kaufte sie der Notar Klaaßen aus Leer, der sie 1894 an den Müller Löschen verpachtete. Löschen hatte zwei Söhne, die zur See fuhren. Ihr Schiff sank bei einer Sturmfahrt um Kap Horn, woraufhin Löschen die Müllerei 1904 aufgab und die Mühle an den Müller Hinrich Harders verkaufte.

Nach dessen Tod übernahm sein Sohn Martin den Mühlenbetrieb.


Am Pfingstmontag im Jahre 1935 brannte die Mühle durch einen Blitzschlag ab. Martin Harders stellte den Windbetrieb ein und arbeitete mit Motorkraft. Nach dem Ableben von Martin Harders kaufte Gerd Plümer den Besitz.

Dieser schenkte ihn dem Heimatverein Burlage mit der Auflage, die Mühle in alter Form wieder aufzubauen. In der Zeit von 1989 – 1995 wurde die Mühle vom Heimatbund Burlage in Eigenleistung wieder als Wallholländer errichtet, wobei Teile einer in Kaltenkirchen bei Hamburg abgebauten Mühle Verwendung fanden.


Die Mühle wurde mit Jalousieflügel und Steert ausgestattet und ist heute wieder voll funktionstüchtig.

Im Laufe der Zeit wurde der im Wall ausgemauerte Keller zu einem gemütlichen Raum hergerichtet, in dem heute viele Veranstaltungen des Heimatbundes stattfinden.

Durch den eingezogenen Zwischenboden entstanden zwei zusätzlich Räume, die heute ein naturkundliches Museum beherbergen.

Alle dort ausgestellten Objekte wurden dem Verein gespendet.



Unser Mühlenwart Holger Gernhuber erneuert derzeit die Fensterlaibungen in der Mühle.

Neue Fenster sind schon bestellt. Die alten Fenster sind sehr verwittert, dadurch ist über die Jahre unbemerkt Wasser in die Mühle eingedrungen.




Das Material und die neuen Fenster im Wert von 2.000 € wurden von der Firma Vermilion Energy Germany GmbH & Co KG gespendet.










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